Eichhörnchen helfen, aber richtig!

Verantwortung übernehmen und Bereiche des Schulgeländes umweltfreundlich gestalten.
 
  1. Unser Pausenhof und der Schulgarten werden  “hörnchenfreundlich”

Besonders in den Städten benötigen Eichhörnchen unsere Hilfe,  denn dort mangelt es (im Gegensatz zu den Waldgebieten) an Nahrung, Wasser und geeigneten Nistplätzen.

Da sich in unserem Schulgarten überdurchschnittlich viele wunderschöne Eichhörnchen tummeln, haben wir beschlossen, diesen mit ein paar kleinen Handgriffen “hörnchenfreundlich” zu gestalten.

  1. Eichhörnchen füttern, wann ist es sinnvoll?

“In erntereichen Monaten liegt die Nahrungsaufnahme der Eichhörnchen bei etwa 80 Gramm pro Tag – fällt die Vielfalt an Nüssen, Samen und Früchten in manchen Jahren jedoch geringer aus, so ist eine Fütterung über den gesamten Jahresverlauf gerechtfertigt.
In den kalten Monaten nehmen die Tiere zwar nur alle zwei bis drei Tage ca. 35 Gramm Futter zu sich, doch ihre Vorräte liegen dann oftmals unerreichbar unter der Schneedecke.”

Eichhörnchen in Bayern | BUND Naturschutz (bund-naturschutz.de)

  1. Warum brauchen Eichhörnchen überhaupt einen Futterautomaten?

Das Futter in der Futterkammer bleibt für Vögel unzugänglich, während die cleveren Eichhörnchen den Deckel anheben, das gewünschte Futter entnehmen und auf dem angebrachten Sitzbrett in Ruhe fressen können. Zugleich schützt der Deckel das Futter vor Regen oder Schnee.

 Grundsätzlich gilt: Futter und Wasser sollten niemals direkt am Boden angeboten werden, denn die Tiere entfernen sich nur ungern weit vom nächsten rettenden Baum. Das Eichhörnchen bevorzugt ein höhergelegenes Plätzchen am Baum, das ihm eine schnelle Flucht gewährleistet.

Im Rahmen des Ethik-, Religions- und Sachunterrichts (siehe Infokasten) haben Herr Agathagelidis, Herr Bley, Fr. Keller und Fr. Grund zusammen mit den Klassen D8/9 und 9b  den ersten Futterautomaten im Pausenhof unserer Schule angebracht.

Info:              Ethiklehrplan